Die Alphorngruppe Hochwacht formierte sich trotz rauer Witterung im Freien und schickte ihre schönen Klänge zur Begrüssung in die noch junge Nacht hinaus. Im einladend gedeckten Saal des Restaurants Hirschen durfte Präsident Ernst Sturzenegger Jodlerinnen und Jodler mit ihren Partnern, aber auch viele treue Helferinnen und Helfer zum Chlausabend begrüssen. Seine Dankesworte für die fleissigen, zuverlässigen „Heinzelmännchen“ im Hintergrund bekräftigten die Anwesenden mit herzlichem Applaus. „Vorem Esse wönd mer no eis singe!“ lautete sein Wunsch und so wurde mit dem Jodellied „Grüess Gott“ der musikalische Reigen eröffnet.
Das feine Nachtessen, begleitet von Wein, Bier und Wasser, wurde mit einem erfrischenden Fruchtdessert abgerundet, bevor die angeregten Gespräche an den Tischen wieder in Gang kamen.
Mit leuchtend rotem Gewand und weissem Bart, begleitet vom Schmutzli, trat der Samichlaus in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Sein Register über Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr enthielt jedoch weder Rüge noch Tadel. Mit launigen Worten, passenden Gaben oder Geschicklichkeitstest verdankte er die stete Mithilfe und den grossen Einsatz der Jodlerinnen und Jodler. Mit verdientem Beifall wurde das Chlausen-Paar verabschiedet.
Für Heimatgefühl sorgten die klingenden Jodellieder und für Spannung pur zwei Durchgänge Lottospiel. Da und dort sah man einen glücklichen Gewinner, für welchen die richtigen Zahlen gezogen wurden. Mit nach Hause nehmen konnten jedoch alle Anwesenden etwas, nämlich die Erinnerung an einen schönen Abend, an ein gelungenes Vereinsjahr, an die wertvolle Kameradschaft.